Dienstag, 15. November 2016

Offene Worte

So, nun muss es einfach mal raus. Weil das Thema in nächster Zeit vermutlich sehr viel öfter bei mir auftauchen wird, ich bislang aber vermieden habe, es konkret zu benennen. Ich habe "Borderline", eine komplexe Traumafolgestoerung, und ich möchte zwecks Reflexion und Bewältigung mehr darüber schreiben. Irgendwann, so hoffe ich, habe ich den ganzen Mist so weit in den Griff bekommen, dass ich ein einigermaßen "normales" Leben führen kann.

Wer mich nun aus dem Blogroll nehmen möchte, dem bin ich nicht böse, denn mit der Diagnose geht auch ein gewisses Stigma einher (auch wenn ich mich mit vielen Vorurteilen diesbezüglich nicht identifizieren kann). Schätze, damit möchte ich einfach nur mitteilen: Auch wenn meine Nerven permanent übererregt sind und ich mit so einigen Problemen zu kämpfen habe, die sich daraus ergeben: Ich glaube, auf meine Art bin ich ganz ok und muss mich nicht verstecken. Ich versuche, das Beste daraus zu machen.

Wer weiterhin mitlesen möchte, klicke bitte hier:

meet me halfway

In meinen neuen Blogroll nehme ich ungefragt nur Blogs auf, deren Autoren explizit erwähnt haben, auch Borderline zu haben. Gerne würde ich meine bisherige Leseliste dorthin transferieren, aber hierfür werde ich euch erst anschreiben und nachfragen, ob das ok für euch ist, mit diesem Blog verlinkt zu werden.

Nun weiß ich noch gar nicht, ob ich hier weiter bloggen werde, der "Zweitblog" wird jetzt erst mal die größere Rolle spielen... Ich muss es erst mal ausprobieren.

Von Herzen Danke für eure Besuche und Kommentare und Verlinkungen, ohne die ich hier vermutlich schon längst wieder dicht gemacht hätte ♥♥

Und: Meine Verehrung für Juliane. Ein wenig Schreiberfahrung habe ich zwar schon (ehemalige freie Mitarbeiterin einer Tageszeitung, Veröffentlichung einer Kurzgeschichte beim Ravensburger Buchverlag, studierte Medien-BWLerin), aber so gut wie sie werde ich nicht werden, ihr Blog ist einmalig.
Wollte ich schon längst mal gesagt haben...

Bis bald, und: Danke!

Gefangen zwischen Schwarz und Weiß

"Frau Eremitin, ich frage Sie nochmal: Wie sollen wir hier weitermachen? Sie sind am Drücker."

Ich winde mich. Überlege. Es geht um meinen Aufenthalt in der Klinik. Ich habe geäußert, überfordert zu sein. Und nun kämpfe ich mit der Option zu gehen oder zu funktionieren und den Alltag hier zu bewältigen. Ersteres macht mich nicht glücklich, denn ohne "weitergehen" wird sich auch nichts ändern. Letzteres macht mich gerade echt fertig.

"Gnadenschuss? Und sie verscharren mich hinten im Klinikgarten? Dann wäre die Sache endlich erledigt."

"Frau Eremitin, das ist nicht witzig. Darüber werde ich nicht lachen. Nie."

Schweigen.

"Zum letzten Mal, wie sollen wir hier weiter machen? Ich werde Ihnen die Antwort nicht vorgeben. SIE entscheiden."

Stille.

"Was soll ich denn machen? Ich will weitermachen, aber ich packe den Tag nicht. Und jetzt?"

"Sie verführen mich schon wieder dazu, Ihnen die Antwort vorzugeben... Die Welt besteht nicht nur aus Schwarz oder Weiß. Es gibt auch Graustufen. Was wäre eine Graustufe?"

Oh Mann... Heute schafft er mich echt. "Walking the middle path", ich verstehe.
Ich bekomme einen Wochenstrukturplan und darf streichen, was davon ich nicht packe.
Für mich bislang undenkbar. Ich kenne nur "funktionieren" oder "nicht funktionieren".

"In der Arbeitswelt wird es den Arbeitgeber aber auch nicht interessieren, wie viel ich wirklich verkrafte. Der will meine volle Leistung."

"Sie sind jetzt aber hier und noch nicht auf der Arbeit."

"Aber... Das ist doch das langfristige Ziel?"

"Ja, aber um dahin zu kommen, sind Zwischenschritte notwendig."

Middle path. Da isser ja schon wieder.

"Aber ich habe schon oft wieder angefangen und es dann nicht gepackt. Mein Innerstes hat sich nicht geändert, egal wie sehr ich mich angestrengt habe."

"Sie stehen heute woanders als vor zwei Jahren. Dass das alles nichts bringt, diese Meinung teile ich mit Ihnen nicht."

Er notiert etwas. Habe ich gesagt, dass das alles nichts bringt? Das irritiert mich jetzt.
Natürlich hat es was gebracht, aber... Da gibt es noch sehr tiefsitzende Dinge. Und an denen zerre ich mir die Arme wund. Sieht er das nicht, oder liege ich falsch?
Oder ist das schon wieder schwarz-weiß gedacht?

"Solange Sie hier sind, müssen Sie mir versprechen, sich nichts anzutun. Deal?"

Ja...

Ich stehe im Gang und halte den Plan in der Hand.

Er steht hinter mir und sagt irgendwas. Was passiert hier gerade? Ringe ich mit einem Psychologen (und um was eigentlich)? Sieht ganz so aus.

Nein, kein Händeschütteln. Jetzt keine Berührungen, alles zu viel. Er geht, und ich greife zum Rotstift.

Hilfreich, wenn einem jemand mal vor Augen führt, wie man eigentlich tickt. Und anstrengend.

Unendlich anstrengend. Und manchmal... Gnadenlos.

Samstag, 12. November 2016

Kein Lavendelwölkchen

Freund und Kater kuscheln auf dem Sofa. Plötzlich steht der Kater auf, läuft eilig zu mir rüber und rollt sich auf meinen Beinen zusammen. Gleichzeitig fängt der Freund an zu husten, hält sich die Decke vor´s Gesicht und schimpft.
"Hat er etwa einen fahren lassen?"
"Und wie...", hustet er und fängt an mit der Decke zu wedeln.

Nicht verteilen... Das war nicht gerade ein Lavendelwölkchen. Lach.

Freitag, 11. November 2016

Treuebonus

Der Freund kommt nach Hause und steigt müde die Treppen hoch.
Ich begrüße ihn freudenstrahlend und mit überzogener "Mensch-zu-Hund"- Stimme:

"Jaaaa Schatzi, jaaa Schatzi, feiner Schatzi, braver Schatzi..."

Er grinst und schüttelt den Kopf.

"Du bist echt gaga."

"Ooooh neiiin... Muss ich jetzt in die Psüüüüchiatriiie??"

"Ja, warte, ich rufe dir ein grünes Wägelchen."

Vielleicht bekomme ich ja irgendwann ein "Dankeschön für meine Treue" und darf  'ne Woche im Privatpatientenzimmer wohnen. Man sollte ja immer Ziele im Leben haben.

Schon mal mit einer Schublade gehauen worden?

K. liest in der Zeitung und runzelt die Stirn.

"Hm?"

"Da hat's 'ne Schlägerei gegeben... Da wurde jemand mit einer Schublade niedergeschlagen."

"Oh... Mit 'ner Schublade??"

Unter dem Artikel hat irgendein Redakteur die Auflage, die Artikel reißerisch zu gestalten, etwas zu ernst genommen, und das lange, schmale Beispiel-Foto einer Schublade über die ganze Breite der Seite gezogen. Ärks...

Wurde an dem Tag zum running gag in der Gruppe.

"Statt Pfefferspray immer eine Schublade in der Handtasche haben"

"Ich muss dringend zum Bettenlager, Schubladen kaufen"

"Den würd' ich auch mal gern mit meiner Schublade hauen"

"Du musst mit der Ecke zuschlagen, dann geht das schon"

"Modell Massivholz"


Gibt gerade sonst nicht so viel zum lachen (ernste Themen und so), da kann so ein Stück Holz schon mal zur allgemeinen Erheiterung beitragen.

Donnerstag, 10. November 2016

Tja

Ich bin ein Mensch, der sehr viel Wut in sich trägt. Sehr heftige, oft zutiefst hassende Wut, die selbst bei kleinsten Anlässen heraus brechen will. Aber ich habe "gelernt", diese nicht zu zeigen, diese zu schlucken. Um irgendwie da draußen zu funktionieren.

Wie ich mittlerweile gelernt habe: Geschluckte Wut richtet sich gegen einen selbst. Das kann so krank machen, dass man gar nicht mehr funktionieren kann. Depressionen und so weiter, mein Stichwort.

Also soll ich nun wieder lernen, meine Wut nach draußen abzugeben, zurück an den Empfänger. "Dosiert". Nur rein oder nur raus ist auch nicht gut. Nennt sich "Schwarz-Weiß-Denken".

Tja, mein erster bewusster Versuch gestern: Mitpatientin C., die ich wegen respektlosen Verhaltens schon länger auf dem Kicker habe, kommt herein und wirft ihre Sachen auf den Tisch, direkt auf meine. Spätestens jetzt blinken bei mir dir roten Lämpchen. Ich hasse es, wenn ich oder meine Sachen unfreiwillig berührt werden, und schon gar nicht von der.

"Frau Eremitin, Sie sind eingeladen, ihre Bedürfnisse zu artikulieren. Sagen Sie, was Sie in der Gruppe brauchen."

"Es kotzt mich an, dass C. ihre Sachen auf meine geworfen hat." Und noch viel mehr Anderes, aber das sprengt jetzt den Rahmen.

Kurze Stille. C. reißt ihre Sachen weg, zerrupft ihren Notizzettel und fängt bitterlich und hochdramatisch an zu weinen. Bin ich im falschen Film, oder...?
Mitpatientin L. streichelt ihr den Arm.
P. meint: "Uff so ´ne Idee wär' ick gar nit gekommen, dass sowas Jemanden stören könnte."
Schwester: "Es ist alles richtig so. Sie sollen artikulieren, was Sie von der Gruppe brauchen."

Draußen geht das Theater noch weiter. C. geht mir erst aus dem Weg und will mich dann noch sprechen.
"Bin ich schon wieder das Problem?", heult sie. Schon wieder? Und dann: Schleusen auf. Und dann ersucht sie noch das Gespräch beim Profi.

Und so lieb ich auch sein kann: Meine böse Seite in mir kichert. War nur ein winzig kleiner Anlass, aber der hat gesessen. Gut. *Mr. Burns- Grinsen aufsetz*

Als ich am nächsten Morgen herein komme, zuckt sie zusammen. Die Mitpatienten reden ihr zu: "Alles gut." Die tut dir nichts. Meine Güte. Was macht die, wenn wirklich mal was Schlimmes in ihrem Leben passiert? Die wird ja umgeknickt wie ein Grashalm. Und ich dachte schon, ich bin sensibel.

Also irgendwie gefällt mir ja so langsam die Rolle der "Zubeißerin"... Aber dieses ganze Drama drum herum... Die Erklärungen, die Gespräche, die Gefühlsausbrüche.

Menschen sind so anstrengend.

Mittwoch, 9. November 2016

"everything is better with metal"...

... Las ich unlängst im Kommentar eines Nutzers. Recht hat er!


Verspult, Folge 8754

Der Freund hat auf dem Speicher ein altes Metall-Hochbett gefunden und daraus einen Arbeitsplatz für Zuhause gebastelt. Das untere Bett kam aus der Halterung und wurde durch den Schreibtisch ersetzt, die obere Etage beherbergt Ordner und manchmal auch den kletterfreudigen Kater.

Als ich ihm mal einen Kuli mopsen wollte, dengelte ich beim wieder aufrichten derart heftig an die Metallkante des oberen Bettes, dass ich dabei Sterne sah.

Heute rumste ich erneut dagegen, aber irgendwie... Fühlte es sich anders an. Weicher.
Siehe da, der Freund hat eine Schaumstoff-Ummantelung auf die Kante geklebt.

"Extra für dich."

"Du kennst mich ja schon gut..."

"Ich weiß doch, wie schusselig du bist."

Hm...

Verspult, Folge 8753

Wenn man aus der Klinik entlassen wird, erhält man eine Abschiedskarte von den Mitpatienten. Einen Vordruck, in den man Bilder und Sprüche einkleben und Wünsche hinein schreiben kann, die zum Patienten passen.
Keine beliebte Aufgabe, das ist anstrengend und dem/der Gehenden soll damit noch eine Freude gemacht werden.
Ich sitze also an der Karte für eine Mitpatientin und überlege: Was mochte sie gerne? Möpse. Also solche Möpse, nicht die, na, ihr wisst schon.
Ich google "funny pugs" und lache mir dabei den Ar*** ab.
Ich durchkrame meine Erinnerungen und suche passende Zitate heraus.
Nach über einer Stunde des Schreibens und Ausdruckens fragt die Krankenschwester: "Oh, hat Fr. G. auch einen Mops, das wusste ich gar nicht?"
"Ja, einen schwarzen."
"Wie Fr. K., was für ein Zufall."

Moooooment...

Wie sich heraus stellte, hatte ich zwei Patientinnen verwechselt.
Was soll ich sagen... mit Namen hab' ich es nicht so.
Oder wie P. es nennt: "Du kriegst auch gar nichts von den anderen mit."
Ne. Nicht mal den Namen.

Und gut, dass das noch rausgekommen ist. Wie hätte ich mich da denn sonst rausreden sollen?

Ich wollte dir damit nur sagen, dass deine Möpse toll sind.
Ach weißt du, ich dachte, jeder mag doch Möpse.

Chrr, chrr, hier spricht Captain Niveau. Wir sinken!

Seufz.

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[Quellenangabe: Der Spruch ist von hier]

Jeder wie er mag

Wir sollen unsere "Wohlfühlorte" malen.

Ich male ein gemütliches Wohnzimmer, in dem ich alleine bin. Mit Decken und Kissen auf dem Sofa, Bücher- und DVD- Regalen, Malstiften, Strickzeug, Katze, Pflanzen. Nicht zu vergessen, die wichtigsten Utensilien für die passionierte Couch-Potato und "um-sich-selber-Kreiserin": Fernseher, Laptop, Kaffee ohne Ende und ein Stück Kuchen.

P. überlegt.

"Wat soll ick da denn jetzt malen?"

"Wo würdest du dich denn jetzt wohl fühlen?"

Sie überlegt.

"Ick male lauter nackte Männer mit langen Schniedeln. Da erschreckt ihr, wa?"

Wir fangen an zu gackern wie die pubertierenden Schulmädchen.

P. malt hochkonzentriert ihr Bild. Als sie fertig ist, frage ich enttäuscht: "Wo sind denn jetzt die Schniedel?" - wieder lautes Gegacker im Hintergrund.

P. grabscht sich einen Stift und fügt noch mehrere Strichmännchen mit drei Beinen an. Dabei brummelt sie vor sich hin, man solle nicht alles ernst nehmen, was sie sagt.

Ich würde sagen... Zum Thema "wohlfühlen" passt das doch prima ;-)

Freitag, 4. November 2016

Falscher Moment

U. zu L.: "Du weißt ja, was mal meine Todesursache sein wird?"
L.: "...?"
U.: "Sarkasmus im falschen Moment..."
A. wirft ein: "Sollen wir uns ein Doppelgrab besorgen?"

Chchrrr...

Dienstag, 1. November 2016

Keimphobie die Zweite

Wer hier schon länger mitliest, hat vielleicht im Hinterkopf, dass ich eine hoffnungslose Phobie gegen menschliche Keime habe.

Stundenlang mit den blanken Fingern in von Würmern und Vögeln vermutlich völlig verschissener Gartenerde wühlen... Kein Problem.

Kater im Bett schlafen lassen... Völlig wurscht.

Jemand niest im Wartezimmer neben mir, und ich würde am liebsten die Vorhangstange hinauf klettern, um der Virenwolke irgendwie zu entkommen... Würg. Türklinken: Eklig. Händeschütteln: Neiiin... *abwisch und nach Desinfektionsmittel-Fläschchen in der Handtasche kram*

Samstag: Wir stehen an der Supermarktkasse, als sich eine schniefende und hustende Kassiererin gepflegt in die Hand niest und einfach weiter kassiert, als ob nichts gewesen wäre. Als wir dran sind, niest sie erneut in ihre Hand und fasst mit der feuchten Handfläche meine nicht eingepackte (dachte, auf das Plastik könnte ich verzichten) Kaki-Frucht an. Während sich mir die Haare aufstellen und sich schlagartig Gänsehaut auf dem Rücken vor lauter Ekel ausbreitet, packt der Freund die Virenfrucht der Hölle seelenruhig in den Einkaufswagen.

Zuhause starre ich das Corpus Delicti auf der Küchenablage an und frage mich, ob es mich gerade auslacht. Wegwerfen oder doch noch essen? Schwäbischer Geiz versus Panik vor menschlichen Keimen... Aber ehrlich mal, das ist doch voll eklig? "Verseuchtes" Sputum, direkt auf die Frucht gestempelt...

Hab die Kaki dann mit kochendem Wasser überbrüht... Mehrmals...

An alle, die beruflich mit Menschen zu tun haben und das genau so machen: Man niest in die Armbeuge! ARMBEUGE!! Bitte immer dran denken!! Danke!

Foodtrend verbranntes Essen... Börks...

Im TV wird der neue "Trend" "verbranntes Essen" vorgestellt. Äh? Welchem schussligen Spitzenkoch war denn da wieder langweilig?

"Und das, wo Schatzi mich immer schimpft, wenn ich Verbranntes esse", kommentiert der Freund.

Ich schnippel das Angebrannte immer weg, und er findet das zu schade zum Wegschmeißen und futtert das dann auf.

"Ja, wegen dem Acrylamid", erwidere ich.

Während der Koch sein Essen verbrennen lässt, motze ich immer wieder: "Das ist ungesund. Das ist ungesund."

Dann faselt der Sprecher was von der Wirkungsweise von Aktivkohle, die die aufgenommen Giftstoffe wieder aus dem Körper transportiert, aha. Dann wird noch ausgerechnet, wie viele Kilo verbranntes Hähnchenfleisch man essen müsste, um auf die Giftstoffe einer einzigen Zigarette zu kommen.

Der Freund guckte mich triumphierend an. Bin dann schnell zum rauchen geflüchtet...

Was in Zukunft auf dem Herd anbrennt, ist jetzt also "Haute cuisine". Endlich mal ein Trend für mich.

Bäh...

Ehre wiederhergestellt

Nach dem Küchenchaos von neulich habe ich meine "Köchinnen"-Ehre (bin ja keine) heute mit einem Brauhaus-Gulasch wiederhergestellt


Auch wenn ich zwei linke Küchenhände habe, das Rezept ist so exakt beschrieben, dass ich nicht mal abschmecken musste. Ist natürlich keine Werbung, aber vielleicht hat jemand Bock, es mal auszuprobieren, war echt lecker. *In der Sauce wälz und Teller ableck*

Ehrlich gesagt, ist mir Kochen oftmals viel zu aufwendig. Daher gibt´s unter der Woche meist nur belegte Brötchen und Salat für mich und der Freund isst eh auf der Arbeit. Andererseits macht gutes Essen glücklich und mit ein bisschen Übung krieg ich das auch noch hin (wenigstens an den Wochenenden). Auch wenn bei meiner Geschwindigkeit (inkl. Einkauf, schnippeln, vorbereiten, Tisch decken, abspülen, Saucenspritzer von den Fliesen schrubbeln) meist der halbe Tag deswegen weg ist.

Wie machen das eigentlich "normale" Leute?
Und sagt jetzt nicht Thermomix, sonst seh´ ich rot...

PS: Vielen Dank an Goldi für das Blogger-Stöckchen, hab´ mich sehr gefreut bedacht zu werden und würde dich auch mal liebend gerne privat kennen lernen... Segen und Fluch des Internets. Da trifft man mal tolle Leute, und dann sind sie so weit weg.
Die Fragen folgen dann im Lauf der Woche :-)

PPS: Über dieses Zitat bin ich gerade noch gestolpert- "widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen." (Dalai Lama)- och, das ist echt schön ♥ Genuss und so...